Wenn du dich fragst, warum deine Fenster nach dem Putzen immer noch fleckig oder schlierenbehaftet aussehen.
Keine Sorge, du bist nicht allein. Viele machen beim Fensterputzen ein paar klassische Fehler.

Damit du in Zukunft streifenfreie Fenster genießen kannst, kommen hier fünf erprobte Tipps, die wirklich funktionieren.
Mach’s dir leicht und lass den Frust beim Fensterputzen einfach draußen.
⇒ Auch interessant: Abflussgeruch entfernen und Tipps zum Toilette reinigen
Erst der Rahmen, dann das Glas
Bevor du die Glasscheiben putzt, solltest du zunächst den Rahmen und das Fensterbrett reinigen.
Warum? Ganz einfach: Wenn du den Schmutz dort übersiehst, verteilst du ihn später wieder auf der frisch geputzten Scheibe.
Am besten verwendest du einen Handfeger oder eine weiche Bürste. Damit fegst du Staub, Pollen und Spinnweben weg.
Anschließend nimmst du einen Eimer mit warmem Wasser, gibst einen Spritzer Spülmittel dazu und wischst gründlich ab. Trockenreiben nicht vergessen!
Wenn du Lust auf mehr Profi-Tipps hast, schau mal bei Fensterblick.de vorbei. Dort findest du viele nützliche Hinweise rund ums Fensterreinigen.
Warm, simpel, effektiv: Spülmittel statt Chemiekeule
Du brauchst keinen teuren Glasreiniger! Für die meisten Fenster reicht warmes Wasser mit etwas Spülmittel völlig aus.
Die Mischung löst Schmutz zuverlässig und ist zudem sanft zu deinen Händen und der Umwelt.
Vor allem handelsübliche Glasreiniger mit Duftstoffen sind häufig die Ursache für Schlieren.
Ausnahme: Wenn du kleine Fenster oder Spiegel putzt, kann ein guter Glasreiniger sinnvoll sein – aber auch hier bitte sparsam verwenden.
Auf sternTV.de findest du übrigens eine super Übersicht, warum weniger oft mehr ist, wenn’s ums Fensterputzen geht.
Mikrofasertücher & Abzieher – dein Dream-Team
Vergiss alte Lappen oder Küchenrolle. Wenn du wirklich streifenfreie Fenster willst, brauchst du ein gutes Mikrofasertuch. Es nimmt viel Wasser auf, fusselt nicht und schont die Glasoberfläche.
Und dann kommt der Star: der Abzieher. Zieh das Wasser nach dem Wischen mit gleichmäßigen Bewegungen von oben nach unten ab.
Am besten in einer Zickzack- oder Acht-Form. Denk dran, nach jedem Zug die Gummilippe abzuwischen, sonst schmierst du dir beim nächsten Zug alles wieder drauf.
Diese Technik sorgt nicht nur für glasklare Fenster, sondern spart dir auch Zeit und Nerven.
Noch mehr Tricks findest du im Fensterputz-Ratgeber von Kärcher. Dort erklären sie dir Schritt für Schritt, wie du richtig vorgehst.
Putze bei passendem Wetter – Sonne ist kein Freund
Sonnenschein ist beim Fensterputzen eher hinderlich. Warum? Die Sonne trocknet das Wasser auf der Scheibe viel zu schnell und zack, hast du wieder Schlieren.
Wähle am besten einen bewölkten Tag oder mach dich morgens oder abends ans Werk.
Auch bei Minusgraden solltest du lieber verzichten. Das Wasser kann gefrieren und macht das Ganze nur noch komplizierter.
Fensterputzen ist eben auch ein bisschen wetterfühlig.
Die perfekte Technik für streifenfreie Fenster
Jetzt folgt der Feinschliff. Nachdem du die Scheiben mit einem feuchten Mikrofasertuch gereinigt hast, ziehe das Wasser zügig mit dem Abzieher ab.
Die Bewegung sollte dabei in Form eines Z oder einer liegenden 8 verlaufen, um das Wasser optimal zu verteilen und unschöne Tropfen zu verhindern.
Anschließend polierst du mit einem trockenen Mikrofasertuch oder einem Fensterleder nach. So entfernst du letzte Wasserreste und bringst die Fenster richtig schön zum Glänzen.
Ein kleiner Extra-Tipp: Wechsle das Wasser rechtzeitig, damit du nicht mit schmutzigem Wasser arbeitest. Das klingt banal, macht aber den Unterschied.

Diese Seite wurde zuletzt am 28. September 2025 geändert.