Gartenarbeit im Juni So pflegst du deinen Garten

Im Juni erreicht dein Garten seine volle Wachstumsphase. Jetzt beginnt eine Zeit, in der Pflege, Ernte und neue Pflanzungen ineinandergreifen.

Du legst mit gezielten Arbeiten die Grundlage dafür, dass dein Garten gesund, produktiv und gepflegt durch den Sommer kommt.

Gartenarbeit im Juni
Gartenarbeit im Juni

Zwischen warmen Tagen und gelegentlichen Regenschauern warten viele Aufgaben auf dich.

Ob du Pflanzen stärkst, Beete in Schuss hältst oder erste Ernten genießt – mit der richtigen Vorgehensweise nutzt du das volle Potenzial dieser aktiven Gartenzeit.

Auch interessant: Welche Regentonne für deinen Garten?

Person beim Gärtnern im Juni in einem blühenden Garten mit Pflanzen und Gartengeräten.

Jäte Unkraut regelmäßig in Beeten und Pflanzgefäßen

Jäte Unkraut am besten bei feuchter Erde, dann lassen sich die Wurzeln leichter lösen. Entferne Pflanzenreste vollständig, damit sie nicht neu austreiben.

Nutze dafür passende Werkzeuge wie eine Unkrauthacke oder Jätschlinge. Bleib konsequent und wiederhole das Jäten regelmäßig, um Beete sauber und gesund zu halten.

Person beim regelmäßigen Jäten von Unkraut in Beeten und Pflanzgefäßen im Garten im Juni.

Gieße morgens tief und gezielt, besonders bei Trockenperioden

Du versorgst deine Pflanzen am besten am frühen Morgen, wenn die Sonne noch mild ist. So kann das Wasser tief in den Boden eindringen, bevor es verdunstet.

Richte den Wasserstrahl direkt an die Wurzelbereiche. Das spart Ressourcen und hält Blätter trocken, was Krankheiten vorbeugt.

In längeren Trockenphasen solltest du seltener, aber gründlicher gießen. So entwickeln die Pflanzen tiefere Wurzeln und bleiben widerstandsfähiger.

Prüfe zwischendurch die Bodenfeuchte, indem du leicht gräbst. Feuchte Erde zeigt dir, dass deine Pflanzen ausreichend Wasser haben.

Person gießt morgens gezielt Pflanzen in einem sommerlichen Garten bei Trockenheit.

Ernte Erdbeeren, Rhabarberreste und erste Salate

Im Juni kannst du reife Erdbeeren pflücken und auf Beerenmulch achten, damit sie sauber bleiben. Achte auf gleichmäßiges Gießen, um süße Früchte zu fördern. Tipps findest du im Beitrag über Gartenarbeit im Juni.

Ernte außerdem verbleibende Rhabarberstangen rechtzeitig, bevor die Pflanzen in Ruhephase gehen. Entferne alte Blätter und pflege die Erde leicht.

Bei den ersten Salaten schneidest du nur die äußeren Blätter, damit das Herz nachwachsen kann. Regelmäßiges Pflücken sorgt für frische Ernte und verlängert die Saison.

Setze Tomaten, Paprika und Auberginen nach dem letzten Frost raus

Nach den letzten Nachtfrösten kannst du wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten, Paprika und Auberginen ins Freie setzen. Achte darauf, dass der Boden warm und locker ist.

Setze die Jungpflanzen in sonnige, windgeschützte Lagen. Tomaten gedeihen besonders gut mit Stützen oder Rankhilfen, um stabil zu wachsen.

Paprika und Auberginen brauchen regelmäßiges Gießen und Nährstoffe. Sobald sich die ersten Blüten zeigen, unterstützt du das Wachstum mit etwas organischem Dünger.

Informationen dazu findest du auch bei Pflanzen-Kölle und Plantura.

Schneide verblühte Rosen und entferne Totholz

Du solltest verblühte Rosen entfernen, sobald die ersten welken Blüten sichtbar werden. Setze die Schere so an, dass du auch die oberen Laubblätter mit abschneidest. Das regt neue Triebe an und hält die Pflanze gesund (Mein schöner Garten).

Entferne gleichzeitig abgestorbene oder beschädigte Zweige. Dadurch bekommt die Rose mehr Licht und Luft, was Pilzbefall vorbeugt und das Wachstum unterstützt (Gartenjournal).

Dünge Starkzehrer wie Tomaten und Kürbis mit organischem Dünger

Im Juni benötigen Starkzehrer wie Tomaten und Kürbis zusätzliche Nährstoffe. Verwende Kompost, Mist oder Brennnesseljauche, um den Boden mit organischem Material zu versorgen.

Auch Hornmehl oder organischer Gemüsedünger fördern gleichmäßiges Wachstum. Achte auf ausreichend Feuchtigkeit, damit die Nährstoffe gut in den Boden gelangen.

Mulche Beete zur Feuchtigkeitsspeicherung und Unkrautunterdrückung

Du hältst mit einer Mulchschicht die Feuchtigkeit länger im Boden und verringerst den Gießaufwand. Eine 5–10 cm dicke Schicht schützt den Boden vor Austrocknung und unterdrückt Unkraut.

Achte darauf, den Mulch etwas von Stängeln fernzuhalten, um Fäulnis zu vermeiden (Richtig mulchen im Garten).