Warum Standby mehr kostet, als du denkst
Vielleicht kennst du das: Du schaltest den Fernseher aus, aber die kleine rote LED glimmt weiter. Klingt harmlos, oder?

Genau dieser unscheinbare „Ruhemodus“ frisst dir jeden Monat Strom weg, ohne dass du es merkst. Viele Geräte ziehen im Standby zwischen 5 und 15 Watt – und das summiert sich.
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Die größten Standby-Stromfresser im Haushalt
Schauen wir uns mal an, welche Geräte im Hintergrund richtig zulangen. Die Werte stammen aus typischen Messungen und passen zu Infos aus Quellen wie WEMAG, kwh-preis.de oder Verivox.
Stereoanlagen
Alte Anlagen gönnen sich oft 11–15 Watt dauerhaft. Das macht im Jahr locker 35–50 € – ganz ohne dass du Musik hörst.
Mehr Hintergründe findest du auch bei WEMAG.
Ältere LCD-Fernseher
Ein älteres Modell kommt im Standby schnell auf 14 Watt. Das sind rund 45 € pro Jahr, nur fürs Warten auf den nächsten Netflix-Abend.
Eine praktische Übersicht liefert dir auch waar.is.
Computer, Monitore & Drucker
Rechner, Bildschirm und Drucker können als Trio ordentlich ziehen – pro Gerät rund 10 Watt, was etwa 30 € im Jahr kostet.
Mehr Infos dazu gibt’s bei kwh-preis.de.
Router & Modem
Router laufen 24/7 und landen meist bei 5–10 Watt. Das bedeutet 15–30 € pro Jahr – und hier lohnt sich ein effizienteres Modell.
Mehr Details dazu: Verivox.
Kaffeemaschinen
Klingt überraschend? Eine moderne Maschine im Standby zieht 2–5 Watt – bis zu 23 € im Jahr, obwohl sie gar keinen Kaffee macht.
Infos dazu findest du bei Global-Computerservice.
Spielekonsolen
PlayStation, Xbox & Co. sind nicht ohne: 5–10 Watt Standby, also ebenfalls 15–30 € jährlich.
Details gibt’s bei Silvergear.
Warum „Geisterstrom“ überhaupt entsteht
Altgeräte und vernetzte Elektronik bleiben ständig „auf Empfang“: Updates abrufen, Sensoren aktiv halten, Netzwerke prüfen.
Genau deshalb machen Standby-Verbräuche 8–20 % des gesamten Haushaltsstroms aus – das können bis zu 133 € pro Jahr sein.
Eine gute Erklärung findest du auch bei Blitzrechner oder Entega.
So reduzierst du Standby-Verbrauch sofort
Du musst nicht mal etwas Technisches können. Ein paar einfache Gewohnheiten reichen völlig.
Steckdosenleisten mit Schalter
Einmal Klicken – komplette Gerätegruppen wie TV, Receiver, Konsole sind wirklich aus.
Weitere Tipps: kwh-preis.de.
Energiemessgerät nutzen
Solche Messgeräte zeigen dir live, was ein Gerät wirklich zieht. Damit findest du deine persönlichen Stromfresser.
Praktische Einblicke gibt’s bei Inexogy.
Geräte komplett ausschalten statt Energiesparmodus
Energiesparmodus ist nett – aber kein Ersatz fürs Ausschalten. Viele Geräte brauchen selbst dort überraschend viel Strom. Mehr dazu liest du bei HomeWizard.
Alte Geräte ersetzen
Die EU schreibt bei neuen Geräten max. 0,5–1 Watt im Standby vor. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wenn dein Gerät älter als 10 Jahre ist, lohnt sich ein Austausch fast immer.
Infos findest du bei EKZ und Ausbildung-Energieberater.
Netzkabel nach dem Laden raus
Handyladegeräte ziehen selbst ohne Handy Strom. Also einfach abstecken. Dauert zwei Sekunden, spart echtes Geld. Weitere Alltagstipps findest du bei Priwatt.