Slackline Tipps für Anfänger der Trendsportart

Slackline
Slacklines werden immer beliebter – © Ermano Grosz – Fotolia.com

Slackline ist eine Trendsportart die in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist. Man spannt einen Gurt zwischen zwei Bäume bzw. Baumstämme und balanciert mit den Füßen auf dieser Slackline. Diese Sportart können Kinder und auch ältere Menschen ohne Probleme durchführen. Mit dieser Trendsportart fördert man seinen Gleichgewichtssinn und wird auch noch Fit und hat Spaß dabei. Auf diesem Artikel möchte ich euch ein paar Tipps geben, worauf man als Anfänger achten sollte. Denn beim Kauf der Slackline kann man viele Fehler machen. Deshalb solltet Ihr euch diesen Artikel ganz genau durchlesen.

Welche Slackline soll man kaufen?

Hier sollte man zwischen Anfänger und Profi unterscheiden. Denn wer mit der Sportart beginnt, benötigt nicht so viel Equipment und Zubehör wie z.B. die Profis. Besonders die Länge der Slackline ist bei einem Anfänger schon mal ausschlaggebend. Für den Start reicht eine Slackline aus, die maximal 25 Meter lang ist. Diese kann man ohne Probleme zwischen 2 Bäumen spannen und die ersten Übungen machen. Auch die Breite der Gurte ist wichtig. Hier kann man zwischen den Größen 25 mm bis 50 mm auswählen. Je Breiter der Gurt, desto stabiler ist der Stand auf der Slackline. Also sollte man als Anfänger eine Breite Slackline aussuchen, die sich nicht so stark dehnen lässt. Zusätzlich gibt es auch noch Karabinerhaken, Spanngurte und weiteres Zubehör im Handel zum kaufen. Auf Amazon.de gibt es verschiedene Anfänger Sets für den Start.

Die 6 wichtigsten Tipps für Slackline Einsteiger

Wenn Ihr euch mit der Sportart Slackline beschäftigen wollt, solltet Ihr euch diese Tipps genau durchlesen:

  • Auswahl der Länge
    Die Länge der Slackline ist besonders wichtig für den Einstieg. Denn je länger eine Slackline ist, desto schwieriger wird es mit dieser umzugehen. Zusätzlich kann man einen kurzen Gurt viel besser und unkomplizierter transportieren. Ich rate euch maximal 25 Meter Länge für den Anfang.
  • Auswahl der Breite
    Neben der Gurtlänge ist der zweite wichtige Punkt die Breite der Slackline. Hier sollte man unbedingt eine 40 mm oder 50 mm Slackline im Handel kaufen. Auf diesen ist es viel einfacher zu balancieren. Erst wenn man etwas trainiert hat, sollte man auf eine kleinere Breite umsteigen. Eine Breite Slackline hält auch mehr Gewicht aus. Das sollte man zusätzlich beachten.
  • Wo soll man die Slackline spannen?
    Die Gurte sollten immer zwischen 2 stabilen Baumstämmen gespannt werden. Diese Bäume sollten mindestens einen Durchmesser von 25 cm haben. Idealerweise hat man in seinem eigenen Garten 2 Bäume die für das spannen geeignet sind. Falls nicht, kann man in verschiedenen Parks geeignete Bäume finden.
  • Auf die Umwelt achten
    Wenn man zwischen 2 Bäume einen Gurt spannt und auf diesem die Übungen machte, herrschen sehr starke Kräfte. Die Bäume können dadurch stark beschädigt werden. Aus diesem Grund, sollte man eine Slackline nur mit einem Baumschutz spannen. So schont man die Umwelt und kann immer wieder Spaß mit der Sportart haben.
  • Höhe der Slackline
    Eine Slackline sollte mindestens zwischen 25 cm und 35 cm über dem Boden gespannt werden. Je tiefer der Gurt gespannt wird, desto geringer ist das Verletzungsrisiko. Denn man kann leichter herunterspringen.
  • Ohne Schuhe und Socken laufen
    Den besten Halt hat man auf einer Slackline ohne Schuhe und Socken. Wenn man Barfuß läuft, kann man sich am besten auf der Slackline halten und das Gleichgewicht finden. Wer nicht Barfuß laufen möchte, kann natürlich auch Schuhe verwenden. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Verletzungen vermeiden

Wenn man die ersten Male auf einer Slackline balancieren möchte, wird man sehr schnell feststellen, dass man häufig wieder absteigen muss. Man sollte sich nicht zu viel vornehmen und nur kleinere Schritte machen. Denn dann ist das Verletzungsrisiko am geringsten. Wer gleich als Anfänger die größten Tricks machen möchte, wird schnell eine Verletzung haben. Deshalb sollte man langsam einsteigen und maximal 30 Minuten lang trainieren. So hat man den größten Erfolg und wird von Tag zu Tag immer besser.

Arten von Slacklines

Sehr häufig wird die kürzeste Slackline im Handel verkauft. Das hat einen ganz einfachen Grund. Diese sogenannte Trickline benötigt nur eine kleine Spannweite um eingesetzt zu werden. 2 Bäume im Garten reichen aus. Doch es gibt noch weitere Slacklines auf dem Markt, die für unterschiedliche Einsatzgebiete verwendet werden. Folgende werden eingesetzt:

  • Trickline (Lowline)
    Diese wird am häufigsten im Handel verkauft. Denn der Aufbau und das Material ist unkompliziert.
  • Longline
    Eine Longline ist nichts für Anfänger. Denn der Aufbau und das balancieren benötigt sehr viel Erfahrung. Zusätzlich benötigt man sehr viel Kraft, um die Slackline zu spannen. Das kann sehr gefährlich werden, wenn man sich nicht auskennt. Es können sehr lange Slacklines mit diesem System gespannt werden.
  • Highline
    Eine Highline ist im Prinzip eine Trick- oder Longline die in extremer Höhe gespannt wird. Eine Highline Slackline wird häufig nur von Extremsportler eingesetzt.
  • Waterlines
    Auf einer Waterline läuft man über das Wasser. Die Waterline wird meistens über einen Fluss gespannt. Wenn das Wasser tief genug ist, kann man auf einer Waterline verschiedene Sprünge und Tricks mit einem geringeren Risiko trainieren.
  • Jumpline
    Diese Art der Slackline wird ausschließlich zum Springen und für Tricks eingesetzt. Die Gurte werden häufig in einer Höhe von 1,5 Meter gespannt, damit man Problemlos einen Salto und andere Tricks machen kann. Nichts für Anfänger.

Die Sportart hat eine junge Geschichte

Sehr mehreren Jahrzehnten gibt es im Zirkus den Seiltanz. Dieser ist aber nicht mit dem Slacklining vergleichbar. Erst seit den 80er Jahren bis heute hat sich der Trendsport Slacklining entwickelt. Als erstes haben Bergsteiger und Sportler Seile gespannt, um das eigene Gleichgewicht zu trainieren. Durch diese Trainingsformen sind die ersten Slacklines entstanden und wurden eine eigene Sportart. In Deutschland ist Heinz Zak (http://www.heinzzak.com) einer der Slackline Pioniere. Es gibt mittlerweile immer mehr Veranstaltungen und größere Turniere die regelmäßig ausgerichtet werden. Diese nennen sich auch Slackfeste.

Die ersten Tricks auf der Slackline

Wer als Anfänger schon Tricks üben möchte, sollte auf der Internetseite http://www.slackliner-berlin.de/slackline/die-ersten-tricks.html vorbeischauen. Dort werden ein paar Trick vorgestellt, die man als Einsteiger schnell lernen kann. Es wird euch genau erklärt, was zu tun ist. Auch für Profis werden gute Tricks vorgestellt. Die oben genannte Seite bietet euch sehr gute und nützliche Tipps über den Trendsport.

Welche Hersteller gibt es?

Bekannte Hersteller und Marken für Slacklining sind hierzulande die Firmen Gibbon, Elephant Slacklines oder Slackstar. Diese drei Unternehmen produzieren für Anfänger und Profis verschiedene Slacklines. Die Produkte können in Onlineshops im Internet oder im Fachhandel erworben werden.

Was ist zu tun, wenn man keinen Baum im Garten hat?

Wenn man im Garten keine einzige Möglichkeit hat, um seine Slackline straff befestigen zu können, gibt es noch eine weitere Möglicheit. Diese habe ich auf der Webseite http://www.slackliner.de/slackliner/slackline-fundamente-fixpunkte-erstellen/ für euch entdeckt. Es wird euch Schritt für Schritt erklärt, wie man einen Baumstamm im Garten mit einem Fundament befestigen kann. So hat man immer eine Möglichkeit, die Slackline im eigenen Garten befestigen zu können. Viel Spaß beim Graben im Garten. Das kann eine Zeit lang dauern und macht nicht sonderlich viel Spaß. Aber wer Spaß an Slacklining hat, sollte diese Arbeit in Kauf nehmen.

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